Dark Reflexions – Beyond Obscurity

CD, Silent Noise Records

Eine abgrundtiefe Stimme schallt uns aus den Boxen entgegen. Sie gehört zum neuen Album “Beyond Obscurity” der österreichischen Band Dark Reflexions. Veröffentlicht wird die Scheibe durch das Label Silent Noise Records. Ob sie aber auch das Zeug dazu haben, um in einem hartumkämpften Genre wie dem Metalcore zu bestehen, erfahrt ihr hier.

Dark Reflexions Beyond Obscurity

Dark Reflexions Beyond Obscurity

Tracklist:

01. Intro
02. The Path Of Weak
03. Eternal Fear
04. Euthanasia
05. Darknened Skies
06. Voice Of Silence
07. Faceless
08. Visions Of Paradise
09. Almost Dead
10. Darkness Quiet

Aufgrund eines Problems des Hosters war es leider nicht möglich, das Intro herunterzuladen. So beginnt das Album auch gleich schon mit seiner vollen Stärke, die nie zu enden scheint. Der erste Song “The Path Of Weak” wirft einen mit seiner ganzen Wucht schon fast zu Boden. Auf was für eine Goldgrube sind wir den hier wieder gestossen? Wenige gut platzierte Shouts unterbrechen die ansonsten rauhe Stimme des Sängers, der von rasanten Gitarrenriffs, harten Schlägen des Drummers und einem makellosen Bassisten begleitet wird. Die Energie ist endlos. Nicht nur dauern viele Songs bis zu 7 Minuten, sondern verlieren auch kein wenig an ihrem Drang, uns mit dem Rhythmus mitzuschleifen. Schon ertappen wir uns selbst, wie wir die Melodie in uns aufsaugen und nicht mehr hergeben wollen, fasziniert von den Beatdowns und den kraftvollen Schreien des Frontmanns.

Als das zweite Stück beginnt wird noch ein Gang zugeschaltet und die Gitarre gewinnt immer mehr an Gewicht, präsentiert uns einzelne Riffs, die verdammt nochmal gut da hinein passen. Und so geht es weiter, begleitet von neuen Ideen, gepaart mit schon Gehörtem, doch selten so passend vereint. Der Kraftakt steigt immer weiter an und doch bleibt alles schön geordnet und leicht zu hören. Durch den Titel “Voice Of Silence” kommt nun doch auch noch für uns ein verspätetes Intro. Der kürzeste Song ist gerade einmal eineinhalb Minuten lang, jedoch rein melodischer Natur. Einzelne Klänge quasi, die uns zurück auf die Erde führen. Obwohl es schon von manchen Bands zuvor versucht wurde, funktioniert es bei kaum einem so gut wie hier. Wir werden nämlich gestärkt, bevor uns eine eiskalte Faust mit voller Wucht am Hinterkopf trifft und uns zu Boden schmettert! “Faceless”, ein reines Feuerwerk nach dieser kurzen aber verdienten Atempause.

FAZIT: Die mir zuvor unbekannte Band Dark Reflexions hat es definitiv geschafft, einen Ehrenplatz in meiner Playlist zu ergattern. Natürlich, Verbesserungen sind immer möglich, doch selten wurde ich so schnell von jemandem überzeugt. Teile in denen man einfach nur mitschreien will wechseln sich mit Passagen ab, die zum Moshen verleiten. Unbedingt reinhören!!

Written by Nino Läubli

www.myspace.com/darkreflexions

www.myspace.com/silentnoise-records

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